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Verschwiegenes TierLeid

Sexueller Missbrauch an Tieren

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Um es zu begreifen, muss man es mindestens zweimal lesen:

Sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren sind in Deutschland nicht verboten.

Seit 1969 kann jeder seine persönlichen sexuellen Neigungen und Bedürfnisse durch ein Tier befriedigen, ohne mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen zu müssen. Ob hinter der geschlossenen Stalltür oder in den eigenen vier Wänden, allein oder zusammen mit anderen Gleichgesinnten, das betroffene Tier ist rechtlich ungeschützt. Denn das Recht des Tieres beginnt heute erst dort, wo der Mensch durch seine Handlungen dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt. Sind bedeutsame körperliche Verletzungen weder feststellbar noch beweisbar, so liegt kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. Die sexuelle Handlung selbst kann nach dem Grundsatz "Keine Strafe ohne Gesetz" nicht geahndet werden.

Entspricht dieses geltende Tierschutzgesetz, das sich allein auf die Beweisbarkeit negativer körperlicher Folgen stützt, tatsächlich einem verantwortungsbewussten Tierschutz?

Sind sexuelle Handlungen des Menschen wirklich kein sexueller Missbrauch des Tieres, vor dem jedes einzelne Tier rechtlich geschützt werden muss?

Das deutsche Sexualstrafrecht schützt die sexuelle Selbstbestimmung des Menschen als nicht entziehbares Menschenrecht. Doch bestimmte Tiere sind zu begehrten Sexual- und Lustobjekten geworden, ohne ihnen ebenfalls einen  angemessenen tierrechtsorientierten Schutz gesetzlich zu garantieren. Hinter den Begriffen "Zoophilie" und „Bestialität“ verbirgt sich das Ausleben sexueller Bedürfnisse am unzureichend  geschützten und in Abhängigkeit lebenden Tier.

Was sagen SIE dazu? Äußern Sie IHRE Meinung hier und jetzt, indem Sie den für Sie bereitgestellten Fragebogen ausfüllen.

Benötigen Sie mehr Hintergrundinformation? Dann nutzen Sie doch einfach das Menü auf dieser Website oder VTL- FAQ („Häufig gestellte Fragen“)!

Ausführliche Analysen, Fallgeschichten,

 nützliche Hilfen im Falle des Missbrauchs  finden Sie auch im

 Buch zum Thema:

Verschwiegenes Tierleid – sexueller Missbrauch an Tieren

 

 

 

Aktualisiert: 12.11.2011